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Belastung und Gefährdung des Menschen durch Lärm

Die häufigsten negativen Auswirkungen des Lärms auf den Menschen können in folgenden Kategorien eingeteilt werden:

  1. Physiologische Beeinträchtigungen
  2. Psychische Belastungen / Lärmstress
  3. Beeinflussung der Leistungsfähigkeit
  4. Gesundheitliche Langzeitfolgen

Infolge einer andauernden Lärmeinwirkung kommt es in der Regel zur Beeinflussung physiologischer und psychischer Regulationsmechanismen (vegetativ, endokrin, mental, emotional).

Die Beeinträchtigungen im einzelnen:

Beispiele für physiologische Beeinträchtigungen:

Beispiele für psychische Beeinträchtigungen / Lärmstress:

Wird der Mensch einer hohen Lärmbelastung ausgesetzt, kommt es naturgemäß zur Beeinflussung seiner Leistungsfähigkeit, z. B. durch:

Daraus resultiert nicht selten eine erhöhte Unfallgefahr am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr und in der Freizeit.

Zu den Langzeitfolgen einer Lärmbelastung gehören z. B.:

Hohe Schallintensitäten belasten in erster Linie das Gehör. Man spricht dabei von so genannten auralen Wirkungen.

Neben den auralen Wirkungen treten weitere negative Effekte bei den Betroffenen auf. Diese bezeichnet man als "extra-aural". Solche extra-auralen Wirkungen sind zunächst normale Reaktionen des Körpers auf Lärm und sind mit dem bloßen Ohr nicht wahrnehmbar.

Da Lärm aber gerade am Arbeitsplatz häufig auftritt, wird dieser zu einer Dauerbelastung, die körperliche Stressreaktionen hervorruft. Neben den Auswirkungen auf das Gehör erzeugt Lärm also auch belastenden Stress.